Diskriminierung von Diabetikern und Allergikern im öffentlichen Leben

Es ist derzeit ein “Hardlinertrend” in der Lebensmittelbrache zu erkennen: Öffentliche Veranstaltungen oder Feiern werden zunehmend einheitlich gestlaltet mit einer diskriminierenden Nulltoleranz gegenüber von Diabetikern und Allergikern. Es geht um das gemeinsame Essen in der Öffentlichkeit – hier gibt es meist nichts für Diabetiker oder Allergiker, nicht einmal bei einerm öffentlichen Buffet.
Verantwortlich für diese gesellschaftliche Entwicklung ist das ignorante Verhalten von geldgierigen Cateringunternehmen. “Friss oder gehöre nicht dazu!”, könnte die Devise dieser Geschäftsleute lauten. Veranstalter des öffentlichen Lebens gehen meist vor den Vorgaben der Caterings in die Knie und “überrollen” Menschen mit Ernährungseinschränkungen nicht selten gerade dadurch “seelisch und sozial”.
Den gesellschaftlichen Druck gegen Diabetiker und Allergiker spüren auch schon unsere Kinder:
Die neunjährige Lalita aus Frankreich begeht wegen Diabetes Selbstmord.
Menschen mit Ernährungbehinderungen ziehen sich zurück vor der Gesellschaft und dem gesellschaftlichen “Beisammensein” weil sie krank sind, weil sie nicht alles essen können. Weil sie “nicht dazugehören”, weil sie sich “schämen”.
Auch Doris Fischer, Geschäftsführerin der Schweizer Diabetesgesellschaft, stellt fest: “Mir macht es Kummer, wie wir generell mit chronisch-kranken Menschen umgehen. Ich stelle in unserer Gesellschaft eine zunehmende Entsolidarisierung fest. Chronisch Kranke kommen immer mehr unter die Räder, denn mit ihnen können weder Versicherungen noch Ärzte oder Politik Hofstaat machen. Wir müssen lernen, verständnisvoll mit Chronisch Kranken umzugehen. Denn Diabetes ist weiter auf dem Vormarsch, weil […] unser Lebensstil (Bewegungsmangel und falsche Ernährung) immer schlechter wird. Und da tut Aufklärung Not.”

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“music is not only to be listened – music it is able to connect people” Venite-austria wants to realise music-social compositons for special projects and will document them.
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